LMO: Lien Méchanique Osteopathique

(mechanische osteopathische Vernetzung)

Im Laufe unseres Lebens ziehen wir uns aber durch Missgeschicke oder Krankheiten  immer wieder kleinere Gewebsverletzungen oder auch Fehlstellungen in Gelenken zu, die nach ihrer Abheilung nicht mehr die genau gleiche Geschmeidigkeit aufweisen, wie das ursprüngliche Gewebe.

 

Während der Untersuchung richtet sich die Aufmerksamkeit des Osteopathen darauf, diese Elastizitätsverluste in allen ertastbaren Körpergeweben festzustellen. (Bewegungsapparat, Schädel, Innere Organe, Arterien, vegetatives Nervensystem, Haut, periphere Nerven)

 

Die Behandlungsreihenfolge dieser Elastizitätsverluste (=> Laesionen) wird mit Vergleichstesten ermittelt. Die betroffenen Strukturen werden mit der Recoil-Technik behandelt (Recoil = Zurückfedern). Ziel der Behandlung ist es, keine behandelbaren Elastizitätsverluste im Gewebe zurückzulassen.  (www.lmoweb.com)

 

Dieses Untersuchungs- und Behandlungskonzept wird von Paul Chauffour und Eric Prat seit 30 Jahren stetig entwickelt und weitervermittelt. Dabei richten sich die beiden Osteopathen aus Frankreich besonders nach den folgenden Grundsätzen von A.T. Still:

  • Die Struktur bestimmt die Funktion
  • Suche die Laesion, behandle sie und lass alles Folgende geschehen
  • Alle Körpergewebe müssen durch die Arterien ernährt werden. Daher ist die Arterie das bestimmende Element.